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Photovoltaik Fragen: Antworten rund um Ihre Solaranlage

Kosten, Ablauf, Steuern, Förderung und Wartung: Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zu Photovoltaik für Eigenheim, Gewerbe und Solarpark.

Symbolbild · KI-generiert

Wer eine Solaranlage plant, hat viele Photovoltaik Fragen: Was kostet die Anlage, lohnt sich ein Speicher, wie hoch ist die Einspeisevergütung und welche steuerlichen Regeln gelten? Auf dieser Seite beantworten wir die Fragen, die uns Hausbesitzer, Betriebe und Flächeneigentümer am häufigsten stellen – kurz, verständlich und mit Verweisen auf weiterführende Seiten. Ausführlichere Informationen finden Sie in unseren Ratgebern zu PV-Anlage Kosten und Photovoltaik mit Speicher. Eine erste Einschätzung für Ihr Vorhaben liefert der Wirtschaftlichkeitsrechner. Ist Ihre Frage nicht dabei, rufen Sie uns an: 0174 6016055.

Fragen zu Photovoltaik für Eigenheim und Gewerbe

Hier geht es um Kosten, Anlagengröße, Speicher und die Kombination mit Wärmepumpe und Wallbox – mehr dazu unter Photovoltaik für Eigenheime.

Fragen zu Solarpark, Montage und Ablauf

Diese Antworten richten sich an Flächeneigentümer, Investoren und alle, die einzelne Leistungen wie Gestellbau oder Kabelzug suchen – siehe auch Solarpark bauen.

Fragen zu Steuern, Förderung und Wartung

Rechtliche und steuerliche Hinweise geben den Stand Oktober 2026 wieder und ersetzen keine Steuerberatung; bei weiteren Fragen erreichen Sie uns über die Kontaktseite.

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage in Mecklenburg-Vorpommern?

Ja, die Voraussetzungen sind gut. Die Globalstrahlung liegt bei etwa 1.000 bis 1.100 kWh je Quadratmeter und Jahr, gut ausgerichtete Dachanlagen erreichen als Richtwert grob 900 bis 1.000 kWh je kWp. Wie wirtschaftlich Ihre Anlage ist, hängt vor allem vom Eigenverbrauch ab.

Ab welcher Dachgröße lohnt sich Photovoltaik für Gewerbe und Landwirtschaft?

Interessant wird es ab etwa 250 m² unverschatteter Dachfläche. Geeignet sind Sattel- und Flachdächer von Hallen, Ställen und Scheunen. Mehr dazu unter Photovoltaik für Gewerbe und Landwirtschaft.

Was kostet eine PV-Anlage für ein Einfamilienhaus?

Marktüblich liegen die Kosten bei etwa 1.300 bis 1.800 Euro je kWp inklusive Montage, je nach Dach und Ausstattung. Ein Speicher kommt mit etwa 500 bis 900 Euro je kWh hinzu. Details finden Sie im Ratgeber PV-Anlage Kosten.

Welche Flächen eignen sich für einen Solarpark?

Gut geeignet sind ebene, unverschattete und zusammenhängende Flächen mit erreichbarem Netzanschluss. Als Richtwert braucht ein Solarpark rund 1 bis 1,5 Hektar je MWp. Mehr unter Solarpark Kosten und Ertrag.

Wie läuft ein Photovoltaik-Projekt mit Ihnen ab?

Nach dem ersten Gespräch prüfen wir Dach oder Fläche und erstellen Planung und Angebot. Wir begleiten die Anmeldung beim Netzbetreiber, montieren die Anlage mit eigener Projektleitung vor Ort und nehmen sie in Betrieb. Bei Solarparks kommen Gutachten und Genehmigungsverfahren hinzu.

Muss ich für eine PV-Anlage Umsatzsteuer zahlen?

Für Lieferung und Montage von PV-Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden gilt ein Steuersatz von 0 Prozent (§ 12 Abs. 3 UStG). Dies ist keine Steuerberatung; im Einzelfall hilft Ihr Steuerberater weiter.

Brauche ich einen Stromspeicher?

Ein Speicher ist kein Muss, erhöht aber den Eigenverbrauch deutlich – als Richtwert von etwa 25 bis 35 Prozent auf 55 bis 75 Prozent. Als Faustregel für die Größe gilt etwa 1 kWh je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Mehr unter Photovoltaik mit Speicher.

Bieten Sie auch einzelne Montageleistungen an?

Ja, auch ohne schlüsselfertiges Projekt. Dazu gehören die Errichtung von Freiflächen-Modulgestellen, die DC-seitige Fertigstellung von Solaranlagen, Kabelzug und Zaunbau. Mehr unter PV-Montage und Dienstleistungen.

Wie hoch ist die Einspeisevergütung aktuell?

Für Inbetriebnahmen vom 1. August bis 31. Dezember 2026 gibt es bei Teileinspeisung bis 10 kWp 7,70 Cent je kWh, bei Volleinspeisung 12,22 Cent je kWh – jeweils 20 Jahre fest. Alle Sätze finden Sie im Ratgeber Einspeisevergütung (Stand Oktober 2026, ohne Gewähr).

Welche Förderung gibt es für Photovoltaik?

Die wichtigsten Vorteile sind die feste Einspeisevergütung über 20 Jahre, der Umsatzsteuersatz von 0 Prozent bis 30 kWp und die Ertragsteuerbefreiung. Daneben gibt es zinsgünstige Förderkredite. Da sich Programme häufig ändern, sollten Sie die aktuellen Konditionen vor der Bestellung prüfen.

Kann ich PV mit Wärmepumpe und Wallbox kombinieren?

Ja, das ist sogar besonders sinnvoll, weil beide Verbraucher viel Solarstrom aufnehmen. Ein Energiemanager steuert Wärmepumpe, Wallbox und Speicher so, dass möglichst viel Strom im Haus bleibt. Mehr unter Speicher, Wallbox und Wärmepumpe.

Übernehmen Sie bei Solarparks auch die Genehmigung?

Wir begleiten Genehmigungsverfahren bei Behörden und beim zuständigen Netzbetreiber. Dazu gehören auch Boden- und Standortgutachten sowie die Verschattungsberechnung. Mehr unter Solarpark bauen.

Muss ich meine PV-Anlage anmelden?

Ja. Die Anlage wird beim Netzbetreiber angemeldet und muss binnen eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister eingetragen werden. Wir sagen Ihnen, welche Schritte dafür nötig sind.

Muss ich Einkünfte aus meiner PV-Anlage versteuern?

Erträge aus Anlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit sind einkommensteuerfrei, höchstens jedoch 100 kWp je Steuerpflichtigem (§ 3 Nr. 72 EStG). Dies ist keine Steuerberatung.

Was passiert, wenn mein Dach sanierungsbedürftig ist?

Dann empfiehlt es sich, das Dach vor der Montage zu sanieren, damit beides lange hält. Die Sanierung von Dachflächen übernehmen wir mit. Bei alten Asbestzement-Dächern sprechen wir den fachgerechten Rückbau und die Entsorgung mit Ihnen ab.

Brauche ich einen Smart Meter?

Ab 7 kWp ist ein Smart Meter (intelligentes Messsystem) Pflicht. Neue Anlagen ohne Smart Meter und Steuerbox dürfen nach dem Solarspitzengesetz höchstens 60 Prozent ihrer Modulleistung einspeisen.

Kann ich bei Ihnen Baugeräte mieten?

Ja, wir vermieten Bagger, Minibagger, Anhänger und Rammen. Fragen Sie Verfügbarkeit und Konditionen einfach telefonisch an. Mehr unter Baugeräte-Vermietung.

Wie viel Wartung braucht eine PV-Anlage?

Eine PV-Anlage ist wartungsarm, da sie keine beweglichen Teile hat. Sinnvoll sind regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfungen sowie ein Blick auf die Ertragsdaten. Der Wechselrichter hat meist eine kürzere Lebensdauer als die Module.

Gibt es die EEG-Umlage auf selbst verbrauchten Solarstrom noch?

Nein. Die EEG-Umlage wurde im Juli 2022 abgeschafft. Für selbst verbrauchten Solarstrom fällt sie also nicht mehr an.

Was passiert bei großen Anlagen mit dem überschüssigen Strom?

Bei Gewerbe- und Freiflächenanlagen kann der Überschuss über eine Direktvermarktung oder über Stromabnahmeverträge verkauft werden. Welches Modell passt, hängt von Größe und Verbrauch ab. Wir beraten Sie dazu bei der Planung.

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