Wie viel Strom liefert ein Hektar Solarpark, was kostet ein Megawatt und welche Pacht ist üblich? Richtwerte und Einflussfaktoren für Mecklenburg-Vorpommern.
Ob als Investor, Projektierer oder Flächeneigentümer: Wer einen Solarpark plant, braucht belastbare Größenordnungen. Der Solarpark Ertrag pro Hektar, die Kosten je Megawatt und die übliche Flächenpacht bilden die Grundlage jeder ersten Kalkulation. Alle Werte auf dieser Seite sind grobe Richtwerte; im Einzelfall entscheidet der Standort.
Die LDM Anlagen Bau GmbH aus Lalendorf plant und baut Solarparks schlüsselfertig – von der Kostenkalkulation bis zur Projektabnahme.
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| Kennzahl | Richtwert | Hinweis |
|---|---|---|
| Flächenbedarf | rund 1–1,5 ha je MWp | abhängig von Reihenabstand, Gelände und Modultyp |
| Investition | grob 550.000–750.000 € je MWp | abhängig von Netzanschluss, Boden und Größe |
| Jahresertrag in MV | grob 950–1.050 MWh je MWp | abhängig von Ausrichtung und Verschattung |
| Ertrag je Hektar (rechnerisch) | etwa 630–1.050 MWh im Jahr | Ertrag je MWp geteilt durch Flächenbedarf |
| Flächenpacht | etwa 1.500–3.500 € je ha und Jahr | stark standortabhängig |
Die Spannen sind bewusst breit. Eine dicht belegte Fläche erzeugt mehr Strom je Hektar, braucht aber eine sorgfältige Planung der Reihenabstände, damit sich die Modulreihen nicht gegenseitig verschatten.
Der Ertrag je Hektar ergibt sich aus zwei Größen: wie viel Modulleistung auf einen Hektar passt und wie viel Strom jedes installierte Megawatt im Jahr liefert. In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Globalstrahlung bei etwa 1.000 bis 1.100 kWh je Quadratmeter und Jahr. Daraus ergeben sich grob 950 bis 1.050 MWh je MWp.
Bei einem Flächenbedarf von 1 bis 1,5 Hektar je MWp erzeugt ein Hektar Solarpark damit rechnerisch etwa 630 bis 1.050 MWh im Jahr. Wie viel davon tatsächlich vergütet oder verkauft wird, hängt zusätzlich von Netzanschluss und Vermarktung ab.
Auch die Bauweise wirkt sich aus: Eine reine Südausrichtung bringt viel Ertrag je MWp, Ost-West-Belegungen nutzen die Fläche dichter und verteilen die Erzeugung gleichmäßiger über den Tag.
Für Freiflächenanlagen gelten grob 550.000 bis 750.000 Euro je MWp als Orientierung. Darin enthalten sind typischerweise Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Rammung, Verkabelung, Netzanschluss, Zaun sowie Planung und Gutachten.
Umgerechnet auf die Fläche ergibt sich für einen Hektar Solarpark rechnerisch eine Investition von rund 370.000 bis 750.000 Euro – je nachdem, wie viel Leistung auf die Fläche passt und wie aufwendig der Standort ist.
Größere Parks sind je MWp meist günstiger, weil sich Netzanschluss, Planung und Baustelleneinrichtung auf mehr Leistung verteilen. Kleine Flächen mit weitem Weg zum Einspeisepunkt rechnen sich dagegen oft schwer.
Die Rendite eines Solarparks lässt sich nicht pauschal beziffern. Sie hängt von Investitionskosten, Stromerlösen, Pacht, Betriebskosten, Finanzierung und Laufzeit ab. Zunehmend wichtig sind auch Zeiten mit negativen Strompreisen, in denen Erzeugung wenig oder nichts einbringt.
Stabilere Erlöse lassen sich über langfristige Stromabnahmeverträge oder eine Teilnahme an Ausschreibungen erreichen. Ein ergänzender Batteriespeicher kann Strom in teurere Stunden verschieben, erhöht aber die Investition.
Das folgende Beispiel zeigt nur das Rechenprinzip. Der Stromerlös ist eine frei gewählte Annahme, Betriebskosten, Finanzierung und Steuern sind nicht berücksichtigt.
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| Position | Annahme im Beispiel |
|---|---|
| Anlagengröße | 5 MWp auf rund 6 ha |
| Investition (650.000 € je MWp) | rund 3,25 Mio. € |
| Jahresertrag (1.000 MWh je MWp) | rund 5.000 MWh |
| Stromerlös (Annahme: 6 ct/kWh) | rund 300.000 € im Jahr |
| Pacht (Annahme: 2.500 € je ha) | rund 15.000 € im Jahr |
| Erlös nach Pacht | rund 285.000 € im Jahr |
In diesem stark vereinfachten Beispiel wäre die Investition nach gut elf Jahren zurückgeflossen – vor Betriebskosten, Zinsen und Steuern. Eine belastbare Wirtschaftlichkeitsrechnung erfordert immer eine standortbezogene Planung.
Für Flächeneigentümer ist die Pacht häufig die interessanteste Kennzahl. Sie liegt oft im Bereich von etwa 1.500 bis 3.500 Euro je Hektar und Jahr, ist aber stark standortabhängig. Nähe zum Netzanschluss, Flächengröße und Genehmigungsaussichten spielen eine wichtige Rolle.
Pachtverträge für Solarparks laufen langfristig. Achten Sie darauf, dass Rückbau und Wiederherstellung der Fläche nach Betriebsende klar geregelt sind. Eine landwirtschaftliche Alternative bietet die Agri-Photovoltaik.
Symbolbild · KI-generiertSie haben eine Fläche oder ein Projekt im Blick? Wie wir Solarparks planen und bauen, lesen Sie unter Solarpark bauen. Einzelleistungen wie Rammung, Gestellbau oder Kabelzug finden Sie unter PV-Montage und Dienstleistungen. Rufen Sie uns an: 0174 6016055.
In Mecklenburg-Vorpommern sind rechnerisch etwa 630 bis 1.050 MWh je Hektar und Jahr möglich. Die Spanne ergibt sich aus einem Flächenbedarf von rund 1 bis 1,5 Hektar je MWp und einem Ertrag von grob 950 bis 1.050 MWh je MWp. Entscheidend sind Belegungsdichte, Ausrichtung und Verschattung.
Als grobe Orientierung gelten 550.000 bis 750.000 Euro je MWp. Netzanschluss, Bodenbeschaffenheit und Projektgröße beeinflussen den Wert deutlich. Eine genaue Kostenkalkulation ist Teil unserer Projektplanung.
Üblich sind häufig etwa 1.500 bis 3.500 Euro je Hektar und Jahr. Der tatsächliche Wert hängt stark vom Standort ab, vor allem von der Nähe zum Netzanschluss und den Genehmigungsaussichten. Lassen Sie sich Angebote immer genau erklären.
Gut geeignet sind möglichst ebene, unverschattete und zusammenhängende Flächen mit erreichbarem Netzanschluss. Wichtig sind außerdem ein tragfähiger Boden und gute Aussichten auf einen Bebauungsplan. Eine erste Einschätzung geben wir nach Prüfung der Lage.
Planung, Bebauungsplan und Netzanschlusszusage nehmen meist deutlich mehr Zeit in Anspruch als der Bau selbst. Die Dauer hängt stark von Gemeinde, Behörden und Netzbetreiber ab. Wir begleiten Sie durch die Genehmigungsverfahren und koordinieren die Bauphase.
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