Was kostet eine Solaranlage auf dem Einfamilienhaus? Richtwerte pro kWp, Beispielgrößen, laufende Kosten und Amortisation – verständlich erklärt.
Wer über eine Solaranlage nachdenkt, fragt zuerst nach dem Preis. Bei den PV-Anlage Kosten gibt es allerdings keine Pauschalantwort: Dachform, Anlagengröße, Ausstattung und Montageaufwand bestimmen den Betrag. Auf dieser Seite finden Sie marktübliche Richtwerte als grobe Orientierung und erfahren, wie Sie Angebote richtig einordnen.
Wir sind die LDM Anlagen Bau GmbH aus Lalendorf im Landkreis Rostock und planen Photovoltaik vom Einfamilienhaus bis zum Solarpark. Eine verbindliche Zahl nennen wir Ihnen erst, wenn wir Ihr Dach und Ihren Stromverbrauch kennen.
Die gängige Vergleichsgröße ist der Preis je Kilowatt-Peak (kWp), also je Kilowatt installierter Modulleistung. Für eine PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus liegen die Kosten marktüblich bei etwa 1.300 bis 1.800 Euro je kWp inklusive Montage – je nach Dach und Ausstattung.
Größere Anlagen sind je kWp günstiger, weil sich Planung, Gerüst, Anfahrt und Netzanmeldung auf mehr Leistung verteilen. Gewerbedächer ab etwa 30 kWp liegen häufig bei rund 900 bis 1.300 Euro je kWp. Ein Stromspeicher kommt mit etwa 500 bis 900 Euro je kWh Kapazität hinzu.
Die folgende Tabelle rechnet die Richtwerte auf typische Anlagengrößen um. Der Jahresertrag basiert auf grob 900 bis 1.000 kWh je kWp, die gut ausgerichtete Dachanlagen in Mecklenburg-Vorpommern als Richtwert erreichen.
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| Anlagengröße | Kosten ohne Speicher (Richtwert) | Jahresertrag (Richtwert) | Typischer Einsatz |
|---|---|---|---|
| 5 kWp | ca. 6.500–9.000 € | ca. 4.500–5.000 kWh | kleines Dach, geringer Stromverbrauch |
| 8 kWp | ca. 10.400–14.400 € | ca. 7.200–8.000 kWh | Einfamilienhaus mit durchschnittlichem Verbrauch |
| 10 kWp | ca. 13.000–18.000 € | ca. 9.000–10.000 kWh | Haushalt mit E-Auto oder Wärmepumpe |
| 15 kWp | ca. 19.500–27.000 € | ca. 13.500–15.000 kWh | großes Dach, hoher Verbrauch |
Für Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden gilt ein Umsatzsteuersatz von 0 Prozent auf Lieferung und Montage (§ 12 Abs. 3 UStG). Bei privaten Wohnhäusern entspricht der Angebotspreis damit in der Regel dem Endpreis. Dieser Hinweis ist keine Steuerberatung.
Bei alten Asbestzement-Dächern sprechen wir den fachgerechten Rückbau und die Entsorgung mit Ihnen ab. Auch das fließt in die Gesamtkosten ein.
Eine PV-Anlage hat keine beweglichen Teile und verursacht vergleichsweise geringe Betriebskosten. Ganz kostenlos ist der Betrieb aber nicht. Planen Sie diese Posten ein:
Die alte EEG-Umlage gibt es seit Juli 2022 nicht mehr. Auf selbst verbrauchten Solarstrom fällt sie also nicht an.
Eine PV-Anlage refinanziert sich auf zwei Wegen: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde ersetzt Netzstrom, und jede eingespeiste Kilowattstunde wird vergütet. Vereinfacht ergibt sich die Amortisationszeit aus den Investitionskosten geteilt durch die jährliche Ersparnis plus Einspeiseerlöse, abzüglich laufender Kosten.
Angenommen sei eine 10-kWp-Anlage für 15.000 Euro mit 9.500 kWh Jahresertrag. Bei 30 Prozent Eigenverbrauch ersetzen 2.850 kWh Netzstrom – mit einem angenommenen Strompreis von 35 Cent je kWh sind das knapp 1.000 Euro im Jahr. Die übrigen 6.650 kWh bringen bei 7,70 Cent Einspeisevergütung rund 510 Euro. Zusammen ergeben sich rund 1.510 Euro jährlich, die Investition wäre also nach rund zehn Jahren zurückgeflossen – vor laufenden Kosten.
Das Beispiel ist bewusst vereinfacht: Strompreisentwicklung, laufende Kosten und Ihr tatsächliches Verbrauchsverhalten verändern das Ergebnis deutlich. Ein höherer Eigenverbrauch – etwa mit Stromspeicher, Wärmepumpe oder E-Auto – verbessert die Rechnung meist, weil selbst genutzter Strom mehr wert ist als eingespeister.
Eine Einschätzung mit Ihren eigenen Werten erhalten Sie in unserem Wirtschaftlichkeitsrechner. Die aktuellen Vergütungssätze finden Sie im Ratgeber Einspeisevergütung und Solarspitzengesetz.
Symbolbild · KI-generiertSie möchten wissen, was eine Anlage auf Ihrem Dach kostet? Rufen Sie uns unter 0174 6016055 an oder schreiben Sie uns über die Kontaktseite. Mehr zu unseren Leistungen für Hausbesitzer finden Sie unter Photovoltaik für Eigenheime.
Als grobe Orientierung liegt eine 10-kWp-Anlage bei etwa 13.000 bis 18.000 Euro. Ein Speicher mit 10 kWh Kapazität kostet rund 5.000 bis 9.000 Euro zusätzlich. Zusammen ergeben sich je nach Dach und Ausstattung also etwa 18.000 bis 27.000 Euro.
Viele Kosten fallen unabhängig von der Anlagengröße an, etwa für Planung, Gerüst, Anfahrt, Elektroanschluss und Netzanmeldung. Bei einer größeren Anlage verteilen sie sich auf mehr Leistung. Deshalb sinkt der Preis je kWp mit zunehmender Größe.
Für Lieferung und Montage von PV-Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden gilt ein Steuersatz von 0 Prozent (§ 12 Abs. 3 UStG). Zudem sind Erträge aus Anlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG, höchstens 100 kWp je Steuerpflichtigem). Dies ist keine Steuerberatung.
Das hängt vor allem vom Eigenverbrauch, vom Strompreis und von den Anschaffungskosten ab. In unserem vereinfachten Beispiel sind es rund zehn Jahre vor laufenden Kosten. Ihre persönliche Einschätzung erhalten Sie im Wirtschaftlichkeitsrechner.
Kleine Anlagen sind je kWp teurer, können sich bei passendem Verbrauch aber trotzdem rechnen. Wichtig ist ein hoher Eigenverbrauch, denn neue Anlagen ohne Smart Meter und Steuerbox dürfen höchstens 60 Prozent ihrer Modulleistung einspeisen. Häufig ist es sinnvoll, die verfügbare Dachfläche besser auszunutzen.
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