Leistungen · Gewerbe & Landwirtschaft

Photovoltaik für Gewerbe und Landwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern

Hallendächer, Scheunen und Stallgebäude bieten viel Fläche für Solarstrom. Wir planen und bauen PV-Anlagen für Betriebe, Höfe, Immobilienbetreiber und Kommunen.

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Photovoltaik im Gewerbe: Dachflächen wirtschaftlich nutzen

Photovoltaik im Gewerbe ist vor allem eine Rechenaufgabe. Betriebe, die tagsüber viel Strom brauchen, nutzen einen großen Teil des Solarstroms selbst und senken so ihre Energiekosten. Große Dachflächen sorgen zudem für deutlich günstigere Preise je kWp als beim Eigenheim.

Die LDM Anlagen Bau GmbH aus Lalendorf plant und baut Anlagen für Gewerbe, Industrie, Landwirtschaft, Immobilienbetreiber und Kommunen. Wir montieren auf Satteldächern ebenso wie auf Flachdächern. Interessant wird eine gewerbliche PV-Anlage in der Regel ab etwa 250 m² unverschatteter Dachfläche.

Für wen sich eine PV-Anlage im Gewerbe eignet

  • Gewerbe und Industrie: Produktions- und Lagerhallen, Werkstätten und Bürogebäude mit hohem Stromverbrauch am Tag.
  • Landwirtschaft: Scheunen, Maschinenhallen und Stallgebäude, etwa bei Betrieben mit Kühlung, Lüftung oder Trocknung.
  • Immobilienbetreiber: Dächer vermieteter Gewerbe- und Wohnobjekte, deren Fläche bisher ungenutzt bleibt.
  • Kommunen: Dächer von Bauhöfen, Schulen, Sporthallen oder Verwaltungsgebäuden.

Photovoltaik in der Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Betriebe in Mecklenburg verfügen oft über große Dachflächen in freier Lage. Scheunen und Maschinenhallen haben meist einfache Dachformen mit wenig Verschattung – gute Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Anlage.

Wie viel Solarstrom der Hof selbst nutzen kann, hängt vom Betrieb ab. Kühlung, Lüftung, Pumpen oder Werkstatt laufen oft tagsüber, wenn die Anlage am meisten erzeugt. Wo der Bedarf geringer ist, steht die Einspeisung oder Vermarktung des Stroms stärker im Vordergrund.

Symbolbild: Photovoltaik in der Landwirtschaft auf dem Dach eines StallsSymbolbild · KI-generiert
Symbolbild: Photovoltaik in der Landwirtschaft auf dem Dach eines Stalls

Neben dem Dach ist für viele Höfe auch die Fläche selbst ein Thema. Ob ein Solarpark oder eine Agri-Photovoltaik-Anlage in Frage kommt, prüfen wir auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen.

Ältere Hallendächer sollten vor der Montage begutachtet werden. Wo nötig, übernehmen wir die Sanierung der Dachfläche vor der PV-Montage. Bei alten Asbestzement-Dächern sprechen wir den fachgerechten Rückbau und die Entsorgung mit Ihnen ab.

Eigenverbrauch, Einspeisung und Direktvermarktung

Im Gewerbe richtet sich die Auslegung nach Ihrem Lastprofil: Wann wird wie viel Strom gebraucht? Je höher der Anteil, den Sie selbst verbrauchen, desto stärker wirkt die Anlage auf Ihre Stromkosten. Bei negativen Börsenstrompreisen erhalten neue Anlagen keine Vergütung – auch deshalb gewinnt der Eigenverbrauch an Gewicht.

Für Überschüsse gibt es mehrere Wege. Bis 100 kWp ist die feste Einspeisevergütung möglich; für Inbetriebnahmen vom 1. August bis 31. Dezember 2026 liegt sie bei Teileinspeisung für den Leistungsanteil zwischen 40 und 100 kWp bei 5,44 ct/kWh. Größere Anlagen vermarkten ihren Strom direkt, und Überschüsse lassen sich auch über Stromabnahmeverträge verkaufen. Wir zeigen Ihnen, welcher Weg zu Ihrem Betrieb passt.

Ab 7 kWp ist ein intelligentes Messsystem Pflicht. Neue Anlagen ohne Smart Meter und Steuerbox dürfen höchstens 60 % ihrer Modulleistung einspeisen – auch das berücksichtigen wir bei der Planung.

Kosten und Wirtschaftlichkeit gewerblicher Anlagen

Gewerbedächer ab etwa 30 kWp sind je kWp deutlich günstiger als kleine Anlagen. Als grobe Orientierung liegen die Kosten bei etwa 900 bis 1.300 Euro je kWp – je nach Dach und Ausstattung. Den genauen Preis bestimmen Dachaufbau, Statik, Unterkonstruktion, Kabelwege und Netzanschluss.

Der Umsatzsteuersatz von 0 % gilt nur für Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden. Gewerbliche Anlagen werden in der Regel mit Umsatzsteuer abgerechnet, die vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen geltend machen können. Dieser Hinweis ist keine Steuerberatung.

Eine erste Einschätzung erhalten Sie mit unserem Wirtschaftlichkeitsrechner, der auch gewerbliche Anlagen abbildet. Weitere Zahlen finden Sie im Ratgeber Photovoltaik-Kosten.

Unser Vorgehen bei Gewerbehallen und Scheunen

  1. Bestandsaufnahme: Dachfläche, Dachaufbau, Ausrichtung, Verschattung und Stromverbrauch.
  2. Planung: Modulbelegung, Wechselrichterwahl, Abstimmung der Kabelquerschnitte und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
  3. Netzanschluss: Abstimmung mit dem zuständigen Netzbetreiber und Begleitung der Anmeldung.
  4. Montage: Unterkonstruktion, Modulmontage, Verkabelung und Elektrotechnik.
  5. Abnahme: Gemeinsame Abnahme und Übergabe der fertigen Anlage.

Dachfläche prüfen lassen

Sie haben eine Halle, Scheune oder ein Gewerbedach mit freier Fläche? Sprechen Sie uns an: Telefon 0174 6016055, E-Mail ldm-anlagen-bau@web.de. Über die Kontaktseite können Sie auch einen Rückruf vereinbaren.

Häufige Fragen

Ab welcher Dachgröße lohnt sich Photovoltaik für meinen Betrieb?

Interessant wird eine gewerbliche Anlage in der Regel ab etwa 250 m² unverschatteter Dachfläche. Entscheidend sind aber auch Stromverbrauch, Dachzustand und Netzanschluss. Wir prüfen Ihr Dach und rechnen die Wirtschaftlichkeit konkret durch.

Bauen Sie auch auf Flachdächern?

Ja, wir montieren auf Satteldächern und Flachdächern. Bei Flachdächern spielen Aufständerung, Ballastierung und die Tragfähigkeit des Dachs eine wichtige Rolle. Das klären wir vor der Planung.

Kann ich Solarstrom auch ohne Einspeisevergütung verkaufen?

Ja. Neben der festen Vergütung, die bis 100 kWp möglich ist, kann Strom direkt vermarktet oder über einen Stromabnahmevertrag verkauft werden. Welche Lösung passt, hängt von Größe und Verbrauch Ihrer Anlage ab.

Ist Direktvermarktung für große Anlagen Pflicht?

Für Anlagen über 100 kWp gibt es keine feste Einspeisevergütung mehr; der Strom wird dann direkt vermarktet. Wir berücksichtigen das bereits bei der Auslegung Ihrer Anlage.

Wie viel Strom erzeugt eine Anlage auf einer Gewerbehalle?

Gut ausgerichtete Dachanlagen erreichen in Mecklenburg-Vorpommern als grober Richtwert etwa 900 bis 1.000 kWh je kWp und Jahr. Eine Anlage mit 100 kWp kommt damit grob auf 90.000 bis 100.000 kWh. Ausrichtung, Neigung und Verschattung können den Wert verändern.

Was passiert, wenn mein Hallendach alt ist?

Dann sollte das Dach vor der Montage saniert werden, damit die Anlage nicht später wieder abgebaut werden muss. Die Dachsanierung bieten wir mit an. Bei alten Asbestzement-Dächern sprechen wir den fachgerechten Rückbau und die Entsorgung mit Ihnen ab.

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