Leistungen · Eigenheim

Photovoltaik Einfamilienhaus – Solarstrom vom eigenen Dach in Mecklenburg

Wir planen und montieren Solaranlagen für Eigenheime im Landkreis Rostock und an der Mecklenburgischen Seenplatte – ausgelegt auf möglichst viel Eigenverbrauch.

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Photovoltaik fürs Einfamilienhaus: Strom vom eigenen Dach nutzen

Photovoltaik auf dem Einfamilienhaus lohnt sich heute vor allem über den Strom, den Sie selbst verbrauchen. Jede Kilowattstunde vom eigenen Dach ersetzt Netzstrom, während eingespeister Strom deutlich geringer vergütet wird. Wir planen Ihre Solaranlage deshalb vom Verbrauch her – nicht nach der größtmöglichen Modulfläche.

Die LDM Anlagen Bau GmbH hat ihren Sitz in Lalendorf im Landkreis Rostock. Von hier aus sind wir für Eigenheime in der Region unterwegs, etwa in Güstrow, Teterow oder Krakow am See. Sie haben von der Beratung bis zur Montage einen Betrieb als Ansprechpartner.

Was eine Solaranlage am Eigenheim in Mecklenburg leisten kann

In Mecklenburg-Vorpommern liegt die Globalstrahlung bei etwa 1.000 bis 1.100 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Eine gut ausgerichtete Dachanlage erzeugt als grober Richtwert rund 900 bis 1.000 kWh je Kilowatt-Peak (kWp) im Jahr. Eine Anlage mit 10 kWp kommt damit grob auf 9.000 bis 10.000 kWh.

Entscheidend ist, wie viel davon im Haus bleibt. Ohne zusätzliche Verbraucher wird ein Teil des Solarstroms mittags ins Netz eingespeist, während abends Strom zugekauft wird. Mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto steigt der Eigenverbrauch spürbar.

Eigenverbrauch erhöhen: Wärmepumpe, Heizstab und Wallbox

Wir betrachten die PV-Anlage als Teil Ihres Energiesystems im Haus. Je mehr Strom Sie zeitgleich zur Erzeugung nutzen, desto stärker wirkt sich die Anlage auf Ihre Stromrechnung aus. Diese Bausteine kombinieren wir mit Ihrer Anlage:

  • Wärmepumpe: Sie nutzt Solarstrom für Heizung und Warmwasser, besonders in der Übergangszeit und im Sommer.
  • Pufferspeicher mit Heizstab: Überschüsse werden als Wärme gespeichert, statt für wenige Cent eingespeist zu werden.
  • Wallbox: Ihr E-Auto lädt tagsüber mit Strom vom eigenen Dach.
  • Stromspeicher: Er verschiebt Solarstrom vom Mittag in den Abend und die Nacht.
  • Energiemanager: Er steuert die Verbraucher so, dass möglichst viel Solarstrom im Haus bleibt.
Symbolbild: Einfamilienhaus mit Photovoltaik auf dem Dach und Wärmepumpe im GartenSymbolbild · KI-generiert
Symbolbild: Einfamilienhaus mit Photovoltaik auf dem Dach und Wärmepumpe im Garten

Ob ein Speicher für Sie sinnvoll ist und wie groß er sein sollte, erklärt unser Ratgeber Photovoltaik mit Speicher. Bestehende Anlagen erweitern wir auf Wunsch – mehr dazu unter Speicher, Wallbox und Wärmepumpe.

Kosten, Einspeisevergütung und Steuern im Überblick

Als grobe Orientierung kostet eine PV-Anlage für ein Einfamilienhaus etwa 1.300 bis 1.800 Euro je kWp inklusive Montage – je nach Dach und Ausstattung. Ein Stromspeicher kommt mit etwa 500 bis 900 Euro je kWh Kapazität hinzu. Mehr Hintergrund liefert der Ratgeber Photovoltaik-Kosten.

Für Anlagen, die vom 1. August bis 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, gelten folgende Vergütungssätze. Sie werden jeweils anteilig für die Leistungsstufe berechnet und 20 Jahre lang fest gezahlt:

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AnlagengrößeTeileinspeisungVolleinspeisung
bis 10 kWp7,70 ct/kWh12,22 ct/kWh
über 10 bis 40 kWp6,66 ct/kWh10,24 ct/kWh
über 40 bis 100 kWp5,44 ct/kWh10,24 ct/kWh

Für Anlagen ab 2027 sind gesetzliche Änderungen angekündigt, weil das EEG 2023 Ende 2026 ausläuft. Seit dem Solarspitzengesetz speisen neue Anlagen ohne Smart Meter und Steuerbox höchstens 60 % der Modulleistung ein, und bei negativen Börsenstrompreisen gibt es keine Vergütung. Details finden Sie unter Einspeisevergütung und Solarspitzengesetz.

Steuerlich gilt: Lieferung und Montage von PV-Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden unterliegen 0 % Umsatzsteuer (§ 12 Abs. 3 UStG). Erträge aus Anlagen bis 30 kWp je Wohn- oder Gewerbeeinheit sind von der Einkommensteuer befreit, höchstens 100 kWp je Steuerpflichtigem (§ 3 Nr. 72 EStG). Dieser Hinweis ist keine Steuerberatung.

So läuft Ihr Photovoltaik-Projekt mit uns ab

  1. Erstgespräch: Sie schildern uns Haus, Stromverbrauch und Pläne, etwa eine Wärmepumpe oder ein E-Auto.
  2. Dach und Verbrauch prüfen: Wir sehen uns Ausrichtung, Neigung, Verschattung und den Zustand der Dachfläche an.
  3. Planung und Angebot: Sie erhalten eine Auslegung mit Modulbelegung, Wechselrichter und den gewünschten Zusatzkomponenten.
  4. Montage: Wir montieren Unterkonstruktion, Module und Verkabelung.
  5. Anmeldung: Wir begleiten die Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber. Die Eintragung im Marktstammdatenregister muss binnen eines Monats erfolgen; ab 7 kWp ist ein intelligentes Messsystem Pflicht.

Ist Ihr Dach in die Jahre gekommen, lohnt vorab ein Blick auf die Dachsanierung vor der PV-Montage. So vermeiden Sie, die Anlage später für Dacharbeiten wieder abbauen zu müssen.

Beratung für Ihr Einfamilienhaus anfragen

Was ist auf Ihrem Dach möglich und wann rechnet sich die Anlage? Eine erste Einschätzung liefert unser Wirtschaftlichkeitsrechner. Für ein persönliches Gespräch erreichen Sie uns unter Telefon 0174 6016055, E-Mail ldm-anlagen-bau@web.de oder über die Kontaktseite.

Häufige Fragen

Wie groß sollte die PV-Anlage für mein Einfamilienhaus sein?

Das hängt von Dachfläche, Stromverbrauch und geplanten Verbrauchern wie Wärmepumpe oder E-Auto ab. Weil Einspeisung heute wenig einbringt, richten wir die Größe am Eigenverbrauch aus und nutzen die Dachfläche sinnvoll. Eine erste Einschätzung liefert der Wirtschaftlichkeitsrechner.

Lohnt sich eine Solaranlage auch ohne Speicher?

Ja, wenn ein guter Teil des Stroms tagsüber direkt im Haus verbraucht wird. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch, kostet aber zusätzlich. Wir rechnen beide Varianten mit Ihnen durch, damit Sie vergleichen können.

Brauche ich einen Smart Meter für meine PV-Anlage?

Ab 7 kWp ist ein intelligentes Messsystem Pflicht. Neue Anlagen ohne Smart Meter und Steuerbox dürfen höchstens 60 % ihrer Modulleistung einspeisen. Strom, den Sie selbst verbrauchen, ist von dieser Grenze nicht betroffen.

Muss ich auf die Photovoltaikanlage Umsatzsteuer zahlen?

Für Lieferung und Montage von Anlagen bis 30 kWp auf oder an Wohngebäuden gilt ein Umsatzsteuersatz von 0 %. Das betrifft die meisten Einfamilienhäuser. Für Ihren Einzelfall wenden Sie sich bitte an Ihre Steuerberatung – dieser Hinweis ersetzt keine Steuerberatung.

Bauen Sie auch in Teterow, Güstrow oder Waren?

Ja. Unser Sitz ist in Lalendorf; Teterow liegt rund 15 km, Güstrow rund 20 km und Waren (Müritz) etwa 45 km entfernt. Eine Übersicht finden Sie in unserem Einsatzgebiet.

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